Die Kleingartler sind gekündigt worden. Damit wird der Weg frei für Bauträger – Beton statt Blumen. Die Pächter sind fassungslos.
Richard Schildberger und Marion Zierer kämpfen für die Anlage an der Landshuter Allee. © Schlaf
Die Kleingartler sind gekündigt worden. Damit wird der Weg frei für Bauträger – Beton statt Blumen. Die Pächter in der Kleingartensiedlung an der Landshuter Allee sind fassungslos. München – Alle paar Meter bleibt Richard Schildberger stehen, grüßt Nachbarn, ratscht kurz mit jemanden. Der Rentner ist zweiter Vorstand der Gartenfreunde Gern und seit fast 20 Jahren Pächter in der Kleingartensiedlung im Concordia-Park an der Landshuter Allee. „Wir sind wie eine große Familie.“ Diese Familie aber ist in Gefahr, denn der Anlage droht der Abriss!
Der bisherige Betreiber und Verpächter der 38 Parzellen, der Männergesangsverein Concordia, hat sich aufgelöst und daraufhin Ende Juni die Verträge der Kleingartenbesitzer und der Gaststättenbetreiberin zum Jahresende gekündigt. Auch ihr eigenes Pachtverhältnis mit der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung wurde aufgehoben. Vertraglich haben die Kleingartler also nichts mehr in der Hand.Und schon steht eine Bebauung der Grünfläche im Raum.
Beton statt Blumen: Immer wieder war in den vergangenen Monaten und Jahren der Verlust von Grünflächen und Bäumen durch Bauvorhaben ein Thema, zum Beispiel bei der