Nach der Kollision einer US-Drohne und eines Kampfjets aus Russland über dem Schwarzen Meer wächst die Sorge vor einer Verschärfung der Lage. Es steht Aussage gegen Aussage. Washington setzt auf Deeskalation.
direkt auf Deeskalation schalteten. Die Formel vom „unprofessionellen Verhalten“ der russischen Piloten hatte das erkennbare Ziel, den Vorwurf eines absichtlichen Angriffs zu vermeiden. Zugleich suchte die US-Regierung sofort den Kontakt mit Moskau.Akut drohte also keine Eskalation. Dennoch ist es wichtig zu ermitteln, was geschehen ist.
nicht nur mit Waffen und militärischer Ausbildung unterstützen, sondern auch mit Geheimdienstinformationen. All das ist vom Völkerrecht gedeckt, da es sich eindeutig um einen Verteidigungskrieg handelt.Umgekehrt gibt es keine Rechtfertigung, wenndie Drohne im internationalen Luftraum gezielt vom Himmel geholt haben sollte. Doch die juristischen Fragen sind, überspitzt formuliert, graue Theorie.
Die Gefahr einer ungewollten Eskalation besteht durchaus. Andererseits weiß das niemand so gut wie die militärischen Führungen in Washington und bei der Nato in Brüssel. Nicht von ungefähr achten die USA und ihre Partner bei den Waffenlieferungen an die Ukraine seit Kriegsbeginn penibel darauf, Angriffe auf russisches Territorium zu vermeiden. Die Reichweite der amerikanischen Hilmars-Raketenwerfer zum Beispiel wurde mit technischen Mitteln begrenzt.
Der russische Präsident Wladimir Putin – hier im Flugsimulator eines Kampfhubschraubers – hat es in der Hand, die Eskalationsspirale zu stoppen.Keine Frage: Der Zwischenfall über dem Schwarzen Meer wirft ein grelles Schlaglicht auf die Gefahren, die der russische Angriffskrieg in der Ukraine über die Region hinaus birgt. Die USA und ihre Partner bewegen sich dabei auf einem extrem schmalen Grat.
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