Fast 80 Prozent mehr Diagnosen als noch 1990: Laut einer aktuellen Untersuchung entdecken Ärzte bei jüngeren Menschen immer häufiger Krebs, vor allem in der Brust. Klingt dramatisch, lässt sich aber erklären.
. Dass es dadurch mehr Krebsdiagnosen gibt, ist naheliegend. Vergleicht man die relative Häufigkeit – also wie oft Krebsdiagnosen in der gesamten Bevölkerung in einem bestimmten Zeitraum auftreten, hat sich der Wert kaum verändert, zeigt auch die aktuelle Studie. Das Forschungsteam geht zwar davon aus, dass die Inzidenzraten bis zum Jahr 2030 steigen werden, allerdings ist die Berechnung mit großen Unsicherheiten verbunden.
Zudem endet eine Krebserkrankung seltener tödlich. »Die Krebssterberaten sind in diesem Zeitraum bei den unter 50-Jährigen um fast 40 Prozent gesunken«, heißt es dazu vom RKI. Im Video: Krebskranke in Sudans Hauptstadt – »Seit Samstag haben die Kinder ihre Medikamente nicht genommen«Einzelne Krebsarten werden tatsächlich etwas häufiger bei Jüngeren diagnostiziert vor als noch vor zwanzig Jahren, darunter Haut-, Brust-, Prostata- und Schilddrüsenkrebs. Das liegt allerdings auch daran, dass Ärztinnen und Ärzte häufiger nach den Geschwüren suchen.
Im Jahr 2007 ist etwa die Zahl der Hautkrebsdiagnosen in Deutschland deutlich gestiegen. Damals wurden neue Screening-Programme eingeführt, sagt Volker Arndt vom Deutschen Krebsforschungszentrum der Nachrichtenagentur dpa.Beim Darmkrebs habe die verbesserte Früherkennung die Fallzahlen sogar gesenkt. So würden bei einer Darmspiegelung häufig die erkannten Polypen gleich entfernt.
Italia Ultime Notizie, Italia Notizie
Similar News:Puoi anche leggere notizie simili a questa che abbiamo raccolto da altre fonti di notizie.
Anstieg um 80 Prozent seit 1990: Weltweit bekommen immer mehr unter 50-Jährige KrebsDie Zahl der Krebsdiagnosen bei unter 50-Jährigen hat immens zugenommen. Eine Studie benennt Gründe. Direkt auf Deutschland übertragbar seien die Daten nicht, so ein Experte.
Leggi di più »
Hasskriminalität gegen Kommunalpolitiker an der TagesordnungPraktisch an jedem Tag hat es zwischen den Jahren 2014 und 2021 in Brandenburg Angriffe auf Bürgermeister, Landräte oder andere kommunale Amts- und Mandatsträger gegeben. Das zeigt eine Studie des Change Centre Instituts im Auftrag des Landesverfassungsschutzes, die Studienleiter Joachim Klewes am Donnerstag in Cottbus vorgestellt hat. Demnach wurden im Untersuchungszeitraum etwa 2500 Menschen im Land mit Verantwortung in der Kommunalpolitik angegriffen. Am häufigsten ging es laut Analyse um Beleidigungen im öffentlichen Raum (33 Prozent) und im Internet (24 Prozent). Es folgen Bedrohungen (19 Prozent), Sachbeschädigung (14 Prozent) und körperliche Gewalt (4 Prozent). Über 7000 Amts- und Mandatsträger wurden für die Studie „Hasskriminalität im kriminalpolitischen Raum“ befragt.
Leggi di più »
EUR/USD: EU-BIP mit nur noch kleinem PlusDer Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der Eurozone im zweiten Quartal ist von bisher 0,3 Prozent auf 0,1 Prozent nach unten revidiert worden.
Leggi di più »
USD/JPY: BIP abwärts revidiertDas japanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal ist von einem zunächst gemeldeten Anstieg um 1,5 Prozent im Quartalsvergleich auf plus 1,2 Prozent nach unten revidiert worden.
Leggi di più »