Außenministerin Baerbock hat die Ukraine nach ihrem Besuch in Kiew bei der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern erneut um Geduld gebeten. Man habe bei anderen Waffenlieferungen gesehen, dass andere Systeme nicht automatisch integriert werden könnten, sagte die Grünen-Politikerin im ARD-Fernsehen.
Bei den Marschflugkörpern sei es daher wichtig, dass man alle Details geklärt habe, bevor man feste Zusagen mache, fügte Baerbock hinzu. Sie hatte gestern zum vierten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 die Ukraine besucht und sich dort unter anderem mit Präsident Selenskyj getroffen.
Nach ihrem Besuch hatte der ukrainische Außenminister Kuleba erklärt, er verstehe nicht, warum Deutschland weiter zögere. Man hätte mehr erreichen können, wenn man Taurus bereits hätte. Ukrainische Soldaten und Zivilisten seien wegen des Zögerns der Bundesregierung getötet worden, betonte Kuleba. Die Ukraine drängt Deutschland seit längerem dazu, die Marschflugkörper mit großer Reichweite und Zerstörungskraft zu liefern.
Italia Ultime Notizie, Italia Notizie
Similar News:Puoi anche leggere notizie simili a questa che abbiamo raccolto da altre fonti di notizie.
Debatte um Waffensystem: Warum Scholz bei Taurus-Marschflugkörpern für Kiew zögertSchon seit Wochen bittet die Ukraine Deutschland um die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern. Doch wie schon bei Artilleriegeschützen und Panzern will sich Kanzler Scholz nicht drängen lassen. Was steckt dahinter?
Leggi di più »
POLITIK: Baerbock macht Kiew keine Hoffnung auf raschen Taurus-EntscheidKIEW (dpa-AFX) - Außenministerin Annalena Baerbock hat der Ukraine bei ihrem Besuch in Kiew keine Hoffnung auf eine schnelle Entscheidung der Bundesregierung über eine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern
Leggi di più »
Kuleba: Unverständnis für deutsches Zögern in Frage um Taurus-LieferungBeim Besuch von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in Kiew hat der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sein Unverständnis für die ausbleibende
Leggi di più »