Erst Corona, dann hohe Energiepreise: Läden in Deutschland „teils existenziell“ belastet
Menschen gehen mit Einkaufstaschen durch die Fußgängerzone der Innenstadt. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild
Während der Corona-Pandemie mussten rund 41.000 Einzelhändler in Deutschland ihr Geschäft aufgeben. Der Handelsverband-Chef warnt vor weiteren Belastungen durch die hohen Energiepreise.: Das macht nicht nur Verbrauchern in Deutschland das Leben schwer, sondern auch Einzelhändlern. Zehntausende Geschäfte mussten deshalb für immer schließen – und Filialketten viele Standorte aufgeben.
Filialketten hätten während der Pandemie teils 30 Prozent ihrer Standorte aufgegeben, berichtete der HDE-Präsident. Derzeit gibt es seinen Angaben zufolge bundesweit noch etwa 312.000 Läden. Diese würden nun durch die hohen Energiepreise „teils existenziell“ belastet.Die Energiekosten betragen im Handel
etwa 1,5 Prozent bis zwei Prozent vom Umsatz“, sagte von Preen. Gleichzeitig liege die Umsatzrendite nur bei 1,5 Prozent bis drei Prozent. „Wenn sich die Energiepreise verdoppeln oder sogar verzehnfachen, dann schrumpft der Gewinn vielerorts auf null.“ Manche Händler müssten sogar ans Eigenkapital gehen, das schon durch die Corona-Lockdowns stark angegriffen sei, sagte der HDE-Präsident. Besonders leide der Lebensmittelhandel mit großen Kühltheken.
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