Vieles ist während der Pandemie schlecht gelaufen, aber vieles auch gut. Diese kollektive Leistung sollten wir mit Denkmälern würdigen.
Zugegeben, als vor fast genau drei Jahren die ersten Maßnahmen gegen das Coronavirus kamen, bemühten manche von uns sich ein bisschen arg um Optimismus. Endlich stehen systemrelevante Berufe im Mittelpunkt, hieß es. Endlich ist die Gesellschaft gezwungen, solidarisch zu handeln; Politik für die Schwächeren zu machen; umzuverteilen. Das Virus mahnt uns zum kollektiven Denken und Handeln! Kam so ganz dann nicht.
Gut, je länger die Krise ging, desto mehr unterschied sich das Verhalten der strengen Drinnies von dem der Weitgehend-Scheißegalis und der Auch-Mal-Fünfe-Grade-Sein-Lassenden. Doch im ersten Vierteljahr waren fast alle bereit, zu verzichten. Auf Besuche, Urlaube, Kuscheln, Hochzeiten, Lesungen, Aufführungen, Komfort. Waren bereit zu helfen.
Denkmäler der Freude In anderen Ländern stehen bereits Corona-Denkmäler, allerdings keine, die den Einsatz von Lieschen Müller zelebrieren. Sie sind zuvorderst den Opfern gewidmet oder den Held*innen aus Medizin und Pflege. Sie sind Orte der Trauer und des Schmerzes. Braucht es nicht auch Denkmäler der Freude?
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