Der ehemalige Bundesverkehrsminister Günther Krause steht ab Montag in Rostock vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, Einkünfte verheimlicht zu haben. Sein Anwalt hofft auf das Ende einer Negativserie.
Der ehemalige Bundesverkehrsminister Günther Krause muss sich vor dem Landgericht Rostock wegen Betruges und Bankrotts verantworten. Dem Verfahren, das ab Montag verhandelt werden soll, liegen zwei Anklagen der Staatsanwaltschaft Rostock zugrunde, wie das Gericht am Freitag mitteilte.
Zudem werfe ihm die Staatsanwaltschaft vor, bei der Vereinbarung eines Darlehens über 10.000 Euro die Darlehensgeberin über seine Zahlungsfähigkeit und Zahlungsbereitschaft getäuscht zu haben. Das Gericht hat 15 Verhandlungstage bis in den Dezember angesetzt. Krauses Anwalt, Peter-Michael Diestel, sagte der Deutschen Presse-Agentur, er sei guten Mutes, dass das Verfahren eine Aufklärung bringen und eine etwas längere Negativserie im Leben des ehemaligen Bundesverkehrsministers abschließen werde. Zu den Vorwürfen wollte er sich nicht näher äußern. «Ich möchte da nicht vorgreifen.» Er stehe mit dem Gericht und der Staatsanwaltschaft in gutem Kontakt.
Der heute 69-Jährige Krause war von 1991 bis 1993 Bundesminister für Verkehr. Der CDU-Politiker war nach mehreren Affären zurückgetreten. Er unterschrieb als Chef-Unterhändler der DDR 1990 gemeinsam mit dem damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble den Einheitsvertrag. Nach seinem Rücktritt hatte sich Krause weitgehend aus der Politik zurückgezogen und war als Unternehmer tätig.
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