Ducati-Star Jorge Lorenzo musste sich in Barcelona mit dem vierten Platz begnügen. Gigi Dall'Igna, General Manager von Ducati Corse, weiss genau, warum es nicht aufs Treppchen gereicht hat.
Beim jüngsten MotoGP-Kräftemessen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya durfte Ducati nicht nur den Rennsieg von Andrea Dovizioso bejubeln. Dank des vierten Rangs von Jorge Lorenzo gab es für das Team stolze 38 WM-Punkte – und damit mehr als bei jedem anderen diesjährigen WM-Lauf. Es hätten sogar noch mehr Zähler sein können ist Gigi Dall'Igna überzeugt.
Denn Lorenzo habe zwischenzeitlich eine kurze Schwächephase, wie der General Manager von Ducati Corse den Kollegen von «GP One» erzählt. «Jorge ist auf der ersten Rennrunde seit jeher sehr stark unterwegs. Das ist nichts Neues und mit ein Grund für seinen grossen Erfolg. Aber als er zur Rennmitte überholt wurde, hat er für drei, vier Runden den Anschluss verpasst und geriet dadurch etwas durcheinander.
Dall'Igna spricht auch über den unvorhersehbaren WM-Verlauf, und erklärt auf die Frage, ob dieser trotz oder gerade wegen der Michelin-Reifen möglich wurde: «Die unterschiedlichen Fabrikate haben sehr unterschiedliche Charaktereigenschaften. Honda, Yamaha und Ducati sind in gewissen Situationen besonders stark, in anderen Fällen aber nicht so. Das trägt natürlich zu einer spannenden WM bei.
«Michelin hat offenbar Reifen gebaut, die in gewissen Situationen grossartig sind, in anderen Fällen aber schwer zu managen sind. Aber was Barcelona angeht, da sehe ich die Ursache eher beim Asphalt. Dieser muss neu gelegt werden, wenn die MotoGP auch in Zukunft dort fahren soll», stellt der Italiener klar.
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