Mal ist es die Hautfarbe oder eine Behinderung, mal die Religion oder Weltanschauung, dann die sexuelle Identität. Manche Menschen werden regelmäßig Opfer von Hass und Hetze – vor allem im Netz.
Mehr als 900 Fälle von Hasskriminalität im Internet hat die Berliner Staatsanwaltschaft in diesem Jahr verfolgt.Die Berliner Staatsanwaltschaft hat auch in diesem Jahr Hunderte Fälle von Hasskriminalität verfolgt. Bis Ende August registrierte die Zentralstelle Hasskriminalität insgesamt 2606 Fälle, in denen Menschen wegen ihrer Religion, sexuellen Orientierung oder politischer Arbeit angegriffen wurden.
Im von der Corona-Pandemie geprägten Gesamtjahr 2021 registrierte die Zentralstelle insgesamt 3735 Verfahren, davon 1637 im Internet. 1085 Verdächtige konnten damals namentlich ermittelt werden.Im Jahr vor der Corona-Pandemie nahm die Staatsanwaltschaft insgesamt 2068 Fälle von Hasskriminalität auf, 2017 waren es noch 1133. Damals wurden solche Taten von der Staatsanwaltschaft generell erfasst.
„Es hat eine Verrohung im Netz stattgefunden. Aus meiner Sicht auch, weil lange Zeit wenig getan wurde und kaum Grenzen aufgezeigt wurden“, meinte Oberstaatsanwältin Karl.Seit September 2020 gibt es die Zentralstelle Hasskriminalität. Die Behörde war nach den Anschlägen in Halle und Hanau entstanden und will Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen gruppenbezogener Anfeindungen besser begegnen können.
Letztlich sei es schwer zu beurteilen, ob es sich bei den steigenden Zahlen darum handele, dass Taten aus dem Dunkelfeld herausgeholt würden oder ob es generell eine Zunahme der Taten gebe. „Eine Liberalisierung der Gesellschaft bringt auch mit sich, dass es viel mehr Berührungspunkte und Konflikte gibt, als wenn alle Menschen im stillen Kämmerlein sitzen und sich nicht outen.“
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