Herthas Strafstoß beruht auf sinnfreiem Formalismus - Kommentar BL
Um es klar festzuhalten: Dass Storks den Kontakt von Barreiros Hand mit dem Ball registrierte, ist vorbildlich. Schließlich gehört es zu den ureigenen Aufgaben des VAR, im Zweifel mehr zu sehen als alle anderen. Seine Beobachtung an Cortus weiterzugeben, war prinzipiell ebenfalls korrekt - im konkreten Fall aber nicht zwingend notwendig. Zwar soll der VAR eingreifen, wenn der Schiedsrichter auf dem Feld von einem entsprechenden Vorgang"keine Wahrnehmung" hat.
Cortus nahm Barreiros Handspiel schlicht deshalb nicht wahr, weil es sich mit bloßem menschlichen Auge gar nicht erkennen ließ. Also auch die Flugbahn des Balles nicht dahingehend veränderte, dass Mainz einen Vorteil bzw. Hertha einen Nachteil daraus gezogen hätte. Hier hätte der VAR gut und gerne soviel Eigenverantwortung übernehmen dürfen, gar nicht erst einzuschreiten.
Rein formal darf er sich damit auf der sicheren Seite fühlen - und liefert zugleich ein Paradebeispiel dafür, wie sich eine Vorgabe buchstabengetreu erfüllen lässt, während man zugleich gegen ihren eigentlichen Geist verstößt. Denn: Ein"absichtliches" Handspiel lässt sich Barreiro, der klar erkennbar mit dem Fuß zum Ball wollte, keinesfalls unterstellen. Ebenso wenig eine unnatürliche Handhaltung im Sprung.
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