Hintergrund der jüngsten Spannungen sind Unklarheiten über die Herkunft von Uranpartikeln, die an drei nicht vom Iran deklarierten Anlagen entdeckt worden waren.
Die Internationale Atomenergiebehörde ist"tief besorgt". Der jüngste Anlass: Der Iran hat die Abschaltung von zwei IAEA-Kameras zur Überwachung seiner Nuklearanlagen bekanntgegeben. Internationalen Atomenergiebehörde
hat eine auch von Deutschland eingebrachte Resolution verabschiedet, in der er dem Iran wegen des mangelnden Willens zur Zusammenarbeit rügt. Von den 35 Staaten in dem Gremium stimmten laut Diplomaten nur Russland und China dagegen. Indien, Pakistan und Libyen enthielten sich. Kurz zuvor hatte die IAEA mitgeteilt, der Iran habe damit begonnen, die unterirdischen Anlagen in Natans zur Anreicherung von Uran mit neuen Zentrifugen zu erweitern. Die iranische Atombehörde erklärte ihrerseits, sie habe zwei Überwachungskameras der IAEA abgeschaltet. Sie seien eine"Geste des guten Willens" gewesen, von der IAEA aber als"Verpflichtung betrachtet" worden.
Über Beschränkungen des iranischen Atomprogramms wird seit Monaten in Wien unter Vermittlung von China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland verhandelt. Der diplomatische Prozess zur Rettung des Atomabkommens aus dem Jahr 2015 ist jedoch festgefahren - insbesondere mit Blick auf die von Teheran geforderte Aufhebung von US-Sanktionen.
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