Immobilieneigentümer müssen einen Sanierungsfahrplan erstellen lassen, wenn sie für energetische Maßnahmen Fördermittel beantragen wollen. Doch manche der geforderten Investitionen sind nicht rentabel - die Investitionen sprengen häufig jedes Budget.
. Doch einige Ausgaben rechnen sich erst nach langer Zeit. Nach sehr langer Zeit, wie das ARD-Magazin "Plusminus" recherchiert hat.Sanierung rechnet sich "nach 265 Jahren"
Stefan Bender wohnt zusammen mit seinen Eltern in einem gepflegten Haus auf dem Land, Baujahr 1970. Erst vor kurzem hat er eine neue Heizung eingebaut und auf dem Dach eine Solaranlage installiert. Seinen Angaben nach lagen die Ausgaben bei mehr als einem Jahreseinkommen. Da habe er dann schon in die Rücklagen für das Alter zurückgreifen müssen.
Von einem Energieberater hat er sich einen Sanierungsfahrplan erstellen lassen, der fünf Maßnahmenpakete für mehr Energieeffizienz vorschlägt. Gesamtkosten nach Abzug der ausgewiesenen Fördermittel: gut 180.000 Euro. Für die Umsetzung fehlt Stefan Bender das Budget - und auch die Motivation. Ihm wurde eine energetische Sanierungsmaßnahme vorgeschlagen, die sich erst in 265 Jahren rechnen würde.
Immobilieneigentümern bleibt anscheinend nur die Wahl zwischen Wertverlust auf der einen und hohen Investitionen in zum Teil völlig unrentable Sanierungsmaßnahmen auf der anderen Seite.Dieser Artikel ist erstmals am 30. Juli 2023 auf BR24 erschienen. Das Thema ist weiterhin aktuell. Daher haben wir diesen Artikel erneut publiziert.
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