Es ist noch nicht allzu lange her, da lehnten die Grünen „Risikotechnologien“ wie die CO2-Abscheidung und -Speicherung ab. Nun gibt es offenbar einen Sinneswandel in der Partei.
Qualm strömt aus dem Schornstein des Braunkohlekraftwerks Schkopau in Sachsen-Anhalt.Die Grünen wollen sich für die lange umstrittene unterirdische Speicherung von Kohlendioxid öffnen. Das geht aus dem am Donnerstag in Berlin vorgestellten Entwurf für das Wahlprogramm zur Europawahl im Juni 2024 hervor.
Darin heißt es, um die Klimaziele zu erreichen, müsse man schnell raus aus Kohle, Öl und Gas und rein in erneuerbare Energien und Wasserstoff. In einigen wenigen Bereichen werde es aber auch in Zukunft Emissionen geben, die schwer oder nach heutigem Stand der Technologie gar nicht zu vermeiden seien, etwa in der Zementindustrie.
„In diesen Bereichen wollen wir technologische Chancen nutzen und das CO2 direkt bei der Produktion abscheiden, speichern und gegebenenfalls nutzen“, hält der Entwurf fest. Es solle ein europaweit einheitlicher Regelungsrahmen geschaffen werden.Zuerst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ über den Kurswechsel berichtet.
Die Grünen schlagen im Entwurf des Programms für die nächste Europawahl zudem ab 2026 ein großes „Investitionsprogramm für Innovation und Resilienz“ vor. Europa solle im Rahmen einer „Infrastrukturunion“ durch starke gemeinsame Infrastrukturen weiter zusammenwachsen - mit einem „voll ausgebauten und integrierten europäischen Schienen-, Strom- und Wasserstoffnetz“.
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