Im Jahr 2022 litten rund 735 Millionen Menschen an Hunger - 122 Millionen mehr als vor der Corona-Pandemie. Laut der Welthungerhilfe haben Kriege, Preissteigerungen und der Klimawandel den Hunger weltweit verschärft.
Kriege, bewaffnete Konflikte, Preissteigerungen und der Klimawandel haben nach Angaben der Welthungerhilfe den Hunger weltweit verschärft. Besonders durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine seien Grundnahrungsmittel teurer geworden, sagte Welthungerhilfe-Präsidentin Marlehn Thieme am Donnerstag bei der Vorstellung des Jahresberichts ihrer Organisation.
Laut den Vereinten Nationen litten im Jahr 2022 weltweit rund 735 Millionen Menschen an Hunger, 122 Millionen mehr als vor der Corona-Pandemie. Hungerkrisen entwickelten sich zu Katastrophen, wie am Horn von Afrika, wo sich die Lage"dramatisch" zugespitzt habe.Es gibt verschiedene Formen von Hunger - sagt die Welthungerhilfe. Die akute und extremste Form sei die"Unterernährung über einen abgrenzbaren Zeitraum".
Daneben gibt es auch die chronische Unterernährung. Dabei nehme der Körper dauerhaft weniger Nahrung auf, als er brauche - so die Welthungerhilfe. Die"Aktion Deutschland Hilft" spricht in diesem Zusammenhang auch von"quantitativer Mangelernährung". Diese Form des Hungers ist auf der Welt am meisten verbreitet.
Eine besondere Form des chronischen Hungers ist"qualitative Mangelernährung", bei der sich Menschen einseitig ernähren. Bei diesem"versteckten Hunger - der nicht auf den ersten Blick sichtbar ist - fehlen dem Körper wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Proteine, Eisen, Zink und Jod. Langfristig kann das zu schweren Krankheiten führen.
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