Auch in diesem Schuljahr macht der Lehrkräftemangel den Schulen schwer zu schaffen. Die GEW nimmt den Berliner Senat in die Pflicht.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert vom Berliner Senat ein entschlosseneres Vorgehen gegen die aus ihrer Sicht bestehende „Bildungskatastrophe“. Allein die rund 1400 fehlenden Lehrkräfte hätten fatale Folgen für die Schülerinnen und Schüler: Schon im vergangenen Jahr, mit rund 1000 fehlenden Lehrkräften, seien an den allgemeinbildenden Schulen rund 23.000 Unterrichtsstunden ausgefallen.
Nuri Kiefer, Vorsitzender der Schulleitungsvereinigung in der GEW Berlin und Schulleiter an der Stechlinsee Grundschule in Friedenau, wies darauf hin, dass die Kluft zwischen den Schulen auf Grund der Mangellage immer größer werde. „Die Schulleitungen an den stark unterversorgten Schulen leiden extrem unter der Personalsituation“, sagte er, „sie wissen nicht mehr, wie sie die Löcher noch stopfen sollen.
Letzteres fordert auch die Linke-Fraktion. „Wir haben Grundschulen, die mit gerade einmal 70 Prozent Personal ausgestattet sind, während einige Gymnasien sogar über eine Personalausstattung von über 100 Prozent verfügen“, erklärte die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Franziska Brychcy. Die neuen, gut ausgebildeten Lehrkräfte müssten an den Schulen mit dem größten Personalmangel eingestellt werden.
hatte die zentrale Steuerung der Lehrkräfteverteilung im Mai zurück genommen. Sie wollte den Schulen die Möglichkeit geben, neue Lehrkräfte eigenverantwortlich einstellen zu dürfen.Um die Lehrkräfte zu entlasten verlangten die GEW-Landesvorsitzenden Tom Erdmann und Martina Regulin außerdem eine „Einstellungsoffensive“ bei Verwaltungs- und IT-Personal, pädagogischen Assistenten oder etwa Hausmeistern.
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