Erhöhung des Bürgergeldes: Wie fair sind die neuen Regelsätze?

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Zum neuen Jahr steigen die Regelsätze im Bürgergeld deutlich. So mancher Geringverdiener findet das unfair. Zu Recht? Annäherung an eine schwierige Frage der Gerechtigkeit.

„Ich finde die Erhöhung nicht gerecht. Leute wie wir, die hart arbeiten, kriegen nie ein Stück vom Kuchen ab.“ Das sagte Drogerie-Verkäuferin Nicole Monsler vor Kurzem, als der Tagesspiegel sich in Berlin unter Geringverdienern zum Thema umhörte.Kein Stück vom Kuchen: Es ist ein Gefühl, mit dem Monsler nicht alleine dasteht. Um zwölf Prozent werden die Regelsätze angehoben. Ein Plus, das für die meisten Arbeitnehmer unerreichbar ist.

Die Regelsätze im Bürgergeld orientieren sich am Budget des ärmsten Fünftels der Bevölkerung, das nicht von Transferleistungen lebt. Was diese Menschen ausgeben, erfasst das Statistische Bundesamt alle fünf Jahre sehr detailliert. Zwischen diesen Erhebungen werden die Regelsätze so erhöht, wie es der Entwicklung von Löhnen und Preisen entspricht.

Die Position der Sozialverbände ist eindeutig. Aus ihrer Sicht sind die Regelsätze noch weit entfernt von dem, was nötig wäre. Egal, ob vor oder nach der anstehenden Erhöhung. „Wir sehen ganz viel Verzweiflung“, sagt Anna John, Referentin für Sozialpolitik beim Sozialverband Deutschland. Aus ihrer Sicht müssten die Regelsätze noch weiter rauf, und der Mindestlohn gleich mit.Schon heute aber gelte, so Forscherin Bruckmeier: „Arbeit lohnt sich immer.

Und doch steht die Debatte über den Lohnabstand unter ganz anderen Zeichen als noch vor zehn Jahren. Überall werden Arbeitskräfte gesucht, von der Tankstelle bis zum Supermarkt wird per Aushang um Personal geworben.Ab 2024 werden die rund 5,8 Millionen Bürgergeld-Empfänger spürbar höhere Leistungen erhalten. So sollen alleinstehende ErwachseneFür Jugendliche von 14 bis 17 Jahren werden künftig 471 statt 420 Euro gezahlt.

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