Jährlich kommt es zu immer mehr Raubtier-Attacken gegen Menschen. Ein Drittel verläuft tödlich. Eine Studie wertet die Fälle der letzten 70 Jahre aus.
Wer hat Angst vorm bösen Wolf? – Jeder! Furcht und Faszination gegenüber „Raubtieren“ oder „wilden Tieren“ sind tief verwurzelt, wovon nicht nur Kinderabzählreime zeugen, sondern auch das weltweite Repertoire von traditionellen Mythen bis zu aktuellen Horrorschockern. Seien wir ehrlich: Der Löwe wäre kaum zum König der Tiere ausgerufen worden, wenn er Blätter kaute statt Knochen, egal wie imposant seine Mähne wallte.
Um die Debatte auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen, hat ein internationales Team aus Forschenden nun im Fachmagazin PLOS Biology eine Metastudie veröffentlicht, die alle in den letzten 70 Jahren bekannt gewordenen Attacken auf Menschen der großen Säugetierprädatoren auswertet. Rund 5.500 konnten dokumentiert werden, ein Drittel verlief tödlich.
Bemerkenswert sind einige geografische Unterschiede. Während Wölfe im Norden praktisch keine Gefahr darstellen und Zusammenstöße entweder Unfälle oder durch menschliches Fehlverhalten provoziert sind, fallen sie in Südasien mit gezielten Attacken auf. Löwen sind im Südosten Afrikas gefährliche Beutegreifer, in Westafrika lehnen sie Menschen kulinarisch offenbar vollständig ab.
In Europa, wo jeder versehentlich in menschliche Nähe trottende Braunbär oder Wolf gleich zu Massenpanik und „CSI“-artigen Tatortuntersuchungen führt, passiert Menschen praktisch überhaupt nichts.
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