Italien lässt das Rettungsschiff mit 113 Flüchtlingen an Bord in Ravenna anlegen. Doch bis es dort ankommt, dürften noch einige Tage vergehen.
Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ im Oktober bei der Ankunft im sizilianischen Hafen von Pozalla Foto: Antonio Parrinello/Reuters
Die Hilfsorganisation schrieb am Dienstag auf Twitter, es werde wohl weitere „vier lange Tage“ dauern, um den knapp 1.700 Kilometer entfernten Hafen zu erreichen. Kürzlich hatten sich Seenotretter beklagt, dass die Regierung mit dieser neuen Taktik, ihnen offenbar nur noch weit entfernte Häfen zuzuweisen, für eine Weile von der Seenotrettung abhalten wolle.
Zwar sei man erleichtert, aber auch besorgt, weil die „Ocean Viking“ derzeit das einzige Rettungsschiff einer Nichtregierungsorganisation im zentralen Mittelmeer sei, hieß es weiter. Man befürchte, dass weitere Menschen in Seenot geraten könnten, denen dann nicht geholfen werden könne, wenn man auf dem Weg in den Norden sei.
Im November war es zu diplomatischen Verstimmungen mit Paris gekommen, weil Italien dem Schiff „Ocean Viking“ nicht erlaubte hatte, in einen Hafen zu kommen, so dass es nach Frankreich weiterfuhr.
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