Das Getreideabkommen sicherte Milliarden Tonnen an wichtigen Lebensmitteln für die Welt. Eine Neuauflage ist vorerst gescheitert – offenbar auch am komplizierten Verhältnis von Putin und Erdogan.
Das Getreideabkommen sollte diese Exporte ab Juli 2022 trotz des Kriegs in der Ukraine ermöglichen und die Preise auf dem Weltmarkt im Rahmen halten. So konnten in der zweiten Jahreshälfte 2022 mehr als 33 Millionen Tonnen Getreide und andere Nahrungsmittel exportiert werden. Mehr als die Hälfte der Exporte besteht aus Mais.
Russland hatte das Abkommen im Juli nicht mehr verlängert, unter anderem weil es seine Forderungen für den eigenen Agrarexport nicht erfüllt sah. In einem separaten Memorandum zwischen den Vereinten Nationen und Russland war vergangenes Jahr zugesagt worden, Hindernisse auch für Lebens- und Düngemittelexporte aus Russland auf den Weltmärkten zu beseitigen. Russland beklagte sich wiederholt, dass die Hindernisse fortbestünden.
Die Ukraine versucht, Getreide über Binnenschiffe zu exportieren, auch wenn diese deutlich geringere Kapazitäten haben als die Schiffe, mit denen Getreide über das Meer gefahren wird. Häfen an der Donau wurden zur wichtigsten Exportbasis der Ukraine für Getreide. Russland bombardiert nun auch diese Häfen. So wurden am Sonntag bei einem russischen Luftangriff auf den Hafen Reni Infrastruktur beschädigt und mindestens zwei Menschen verletzt.
Mittlerweile wird Erdogan in Moskau aber kritisch gesehen. Im Juli ließ die Türkei ukrainische Kommandeure frei, die im Rahmen eines Gefangenenaustauschs aus Russland gekommen waren. Dabei hatte sich Russland zusichern lassen, dass genau dies nicht geschieht.
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