Seestreitkräfte
Britta Pedersen/dpaNach der Zerstörung der Ostsee-Pipelines suchen Sicherheitsexperten nach Wegen für einen besseren Schutz. Die Möglichkeiten sind nicht ausgeschöpft. Der Chef der Deutschen Marine macht sich für weitere Schritte stark.
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat das Bündnis die Präsenz an seiner Ostflanke und im Baltikum verstärkt. Russland gehört über die Enklave Kaliningrad zu den Anliegern der Ostsee. Diese ist für alle Anrainer ein Versorgungsweg. Auch Leitungen für Energie und Telekommunikation verlaufen dort unter Wasser.
Nach den Explosionen an den Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 im September 2022 wollen Regierungen und Militärs den Schutz der kritischen Infrastruktur - darunter Fernleitungen für Energie und Daten, aber auch Seehäfen und Kanäle - verstärken. Wer hinter der Zerstörung der Pipelines steckt, ist weiter ungeklärt.
Kaack hält verstärkte Bemühungen um ein übergreifendes Lagebild für nötig. So müsse mit künstlicher Intelligenz nach Anomalien gesucht werden, Auffälligkeiten im Schiffsverkehr. Ein Beispiel: Im vergangenen Jahr brauchte ein russisches Forschungsschiff, das auch ein kleines U-Boot an Bord hat, für die Strecke von der dänischen Hafenstadt Skagen bis nach Sankt Petersburg 219 statt regulär 4 Tage.
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